Geschichte
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Augustinus-Gesamt-
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Petri Gegründet wurde das Unternehmen durch den 1441 geborenen Johannes Petri von Langendorf bei Hammelburg in Franken, der noch zu Lebzeiten Gutenbergs in Mainz die Buchdruckerkunst und den Schriftguss erlernt hatte. Nach der Gründung der Universität Basel (1460) hatte er sich in Basel, einem der frühesten Druckorte der Welt, niedergelassen. Im November 1488 erwarb er sich das Basler Bürgerrecht und wurde in die Safranzunft aufgenommen. |
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Sebastian Münster: Cosmographia -
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Henricpetri Ihre Blüte erreichte die Petrinische Offizin unter Adams Sohn Heinrich Petri (1508–1579). Dieser war neben seiner verlegerischen Tätigkeit Ratsherr und Deputat von Basel in der Eidgenossenschaft. 1556 wurde er auf Fürsprache Vesals von Kaiser Karl V. geadelt. Seine Druckerei nahm den Namen Officina Henricpetrina und seine Söhne den Namen Henricpetri an. Heinrich Petri hielt sich aus den religiösen Kontroversen heraus und verlegte Literatur von der Theologie über klassische Autoren und Zeitgeschichte bis zur Mathematik und Naturwissenschaft, Medizin und Alchemie, darunter zahlreiche Sammelwerke und umfangreiche Lexika. Besonders zustatten kam ihm die Mitwirkung des hervorragenden Hebraisten und Kosmographen Sebastian Münster (1488–1552), der seit 1529 an der Basler Universität lehrte. Münster war durch Heirat mit Heinrich Petris Mutter sein Stiefvater geworden, und seine „Cosmographia“ brachte Petri den grössten buchhändlerischen Erfolg. Bedeutende Künstler jener Zeit, z.B. Urs Graf und Hans Holbein, später Conrad Schnitt und Tobias Stimmer, illustrierten die Druckwerke Adam und Heinrich Petris. Aus Adams letzten Jahren stammt das noch heute verwendete Verlagssignet, das eine Stelle aus dem alttestamentlichen Buch Jeremias (23,29) illustriert: «'Ist nicht mein Wort wie Feuer', spricht der Herr, 'wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?'» |
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Correspondenz-Blatt für Schweizer Ärzte, 1871 (Vorläufer der heutigen EMH-Zeitschriften «Schweizerische Ärztezeitung» und «Swiss Medical Weekly»)
Historisches Wörterbuch der Philosophie, |
Schwabe Nach Heinrich Petris Tod 1579 führte Sebastian Henricpetri während 50 Jahren den Betrieb weiter. Von dessen Erben übernahm Jacob Bertsche 1665 die Firma, die dann über die Familie Lüdin und die Druckerdynastie der Decker schliesslich an die Schweigerhauserische Verlagsbuchhandlung überging. Diese wurde nach mehrfachen Umgestaltungen 1868 von Benno Schwabe übernommen. Benno Schwabes Nachkommen führten das Unternehmen ins 20. Jahrhundert, ab 1926 unterstützt von seinem Enkel Dr. med. h.c. Christian Overstolz, der 1963 die Firma übernahm. Diese wurde schliesslich von einer Kollektivgesellschaft in eine in Familienbesitz befindliche Aktiengesellschaft umgewandelt, an deren Spitze von 1979 bis 1996 Dr. iur. Christian Overstolz (seit 1961 im Geschäft) stand. 1996 ging die Aktienmehrheit an die beiden langjährigen Direktoren Hans Rudolf Bienz und Dr. Urs Breitenstein über. Nach seiner Pensionierung, per 30. November 2007, ist Dr. Urs Breitenstein aus der Firma Schwabe ausgeschieden. Er hat seine Anteile an der Firma an seinen seit der Nachfolgeregelung 1996 gleichberechtigten Partner Hans Rudolf Bienz verkauft, der jetzt alleiniger Besitzer der Firma Schwabe ist. |



