Schwabe

AM, FM oder XM?

Amplitudenmodulierte Raster (AM)
Bei der konventionellen amplitudenmodulierten Rasterung werden die Rasterpunkte zur Simulation eines Tonwertes in einem einheitlichen Muster angeordnet.
Die Anzahl der Punkte bleibt bei allen Tonwerten gleich, es variert die Punktgrösse.


Frequenzmodulierte Raster (FM)
Die frequenzmodulierte Rasterung benutzt kleinere Mikropunkte mit immer gleicher Grösse, es variiert deren Anzahl. Das heisst, mehr Punkte ergeben einen dunkleren Farbton. Durch die strukturelle Nähe zur Fotografie sind FM-Raster die optimale Möglichkeit, fotografische Halbtöne im Druck umzusetzen.

Crossmodulierte oder Hybridraster (XM)
XM vereint die Vorteile beider Rastertechnologien und eliminiert deren Nachteile.
XM ist so konzipiert, dass ausgehend vom kleinsten reproduzierbaren Punkt,
der in der Druckmaschine am besten steht, die kritischen Tonwerte in den Lichtern und Schatten wiedergegeben werden. Dies ermöglicht eine stufenlose, hochwertige Reproduktion von dunklen Bildflächen (FM-Raster) über die Mitteltöne (AM-Raster) bis zu den Lichtern (FM-Raster). So werden beide Rastertechnologien optimal eingesetzt. Der Punkt, an dem die Rasterung von einem AM auf einen FM-Algorithmus umschaltet, ist von der Rasterweite abhängig.
Bei Schwabe AG wird die :Sublima-XM-Technologie von Agfa eingesetzt.