Schwabe

Schwabe Magazin 2011 Ausgabe 2

I Aktuelles
Geschäftsleitung

Unser ehemaliger Patron tritt aus dem Verwaltungsrat zurück

II Editorial
Ruedi Bienz Inhaber, Vorsitzender der GL

2 Von Gutenberg zu Web2.0
Michael Düblin, Leiter Informatik

Über 550 Jahre sind seit Johannes Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks vergangen. In den ersten fünf Jahrhun-derten war die drucktechnische Vervielfältigung das ein-zige Massenmedium zur Wissensverbreitung. Erst mit den «neuen Medien» Radio, Film und Fernsehen erweiterte sich die Palette der Kommunikationskanäle. Die Mög-lichkeiten der digitalen Informationstechnologie stellen die Gesellschaft heute vor Herausforderungen, die zu einem noch grösseren Umbruch führen können, als damals durch die Einführung des Buchdrucks bewirkt wurden.

3 Wird das Internet bestehende Medien verdrängen
Ein Gespräch mit dem Historiker Peter Haber

Das Internet eröffnet Kommunikationsmöglichkeiten, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren. Ein epocha-ler Medienumbruch scheint sich anzubahnen. Lassen sich anhand von geschichtlichen Vergleichen Rückschlüsse auf die weitere Entwicklung ziehen?

4 Formen des digitalen Publizierens
Stephan Bottler, Software-Entwickler Webtechn

Digitales Publizieren hat im Vergleich zu traditionellen Publikationsformen eine extrem kurze Entwicklungs-geschichte. Die Voraussetzungen für das sogenannte «ePublishing» wurden erst vor wenigen Jahrzehnten durch die Möglichkeit zur digitalen bzw. elektronischen Darstellung von Inhalten und die globale Vernetzung von Computer- und Softwaresystemen geschaffen.

5 Beispiele für e Publishing Lösungen
Eine Auswahl an Angeboten aus dem ePublshing-

E-Books, E-Journals, E-Paper, Flipping-Books, Media Services

6 Digitales Publizieren auf mobilen Endgeräten
Melanie Schmidt, Team-/Projektleiterin Web

Ist digitales Publizieren gemessen am Buchdruck ohnehin ein sehr junges Phänomen, so wird es durch das rasante Aufkommen mobiler Endgeräte umso mehr zum Neuland für die Unternehmenskommunikation, die sich oft noch an analogen Massstäben und Instrumenten orientiert.

7 Soziale Netzwerke Kommunikation via Facebook und Co
Melanie Schmidt, Team-/Projektleiterin Web

Websites sind out, Social Media ist in – diesen Eindruck könnte man gewinnen, wenn man das Medieninteresse und die öffentliche Diskussion um Soziale Netzwerke, Blogs und Twitter verfolgt. Allen voran ist Facebook in aller Munde. Was ist dran an Social Media, welche Vorteile bietet diese Kommunikationsform und was ist dabei zu beachten

8 Neue Medienform oder Ausdruck eines gesellschaftlichen Wandels Soziale Netzwerke aus soziologischer Sicht
Ein Gespräch mit dem Soziologen Dirk Baecker

Schaffen Soziale Netzwerke neue gesellschaftliche Strukturen oder bildet Social Media bestehende Struk-turen der bürgerlichen Gesellschaft nur digital ab? Nachdem in diesem Heft viel von den technologischen Aspekten Sozialer Netzwerke die Rede war, soll an die-ser Stelle die Soziologie zu Wort kommen.

9 Grundlagen des Open Access Publishing
David Marc Hoffmann, Verlagsleiter Schwabe

«Open Access» (OA), das Publizieren von kostenfrei zugänglichen Texten im Internet, bewegt die Wissen-schaftswelt seit einigen Jahren intensiv. Hier sollen ei-nige Grundlageninformationen und in den beiden Folge-artikeln zwei verschiedene Sichtweisen auf diese neue Publikationsart gegeben werden.

10 Open Access aus Sicht eines geisteswissenschaftlichen Verlags
David Marc Hoffmann, Verlagsleiter Schwabe

Open Access bringt keine Einsparungen: Anstelle der Druckkosten fallen die Aufwände in Bibliotheken oder Instituten an.

11 Open Access aus der Sicht eines Medizinverlags
Natalie Marty, Publizistische Leiterin EMH

Der Schweizerische Ärzteverlag EMH publiziert Standespolitik, medizinische Forschung sowie Fortbildung. Unsere Zeitschriften sind in allen drei Bereichen Open Access online zugänglich. Warum?

12 Swiss Medical weekly Tradition mit Zukunft
Natalie Marty, Publizistische Leiterin EMH

In einer über 500 Jahre alten Firma findet man natürlich allerhand traditionsreiche Produkte. Eines davon ist bei uns das «Swiss Medical Weekly». Die Zeitschrift hat die Entwicklung moderner Publikationsformen von Anfang an miterlebt. Sie hat sich angepasst und immer wieder neu erfunden.

13 Wie Pixel Form annehmen oder Was macht ein Webpublisher
Melanie Schmidt, Team-/Projektleiterin Web

Einen Internetanschluss zu haben, ist im Zeitalter der Bits und Bytes beinahe zur Selbstverständlichkeit geworden. Informationen jedweder Art können im Nu veröffentlicht und weltweit abgerufen werden. Doch was heisst es heute, Informationen im Web anzubieten?

14 Walter Lavina Webpublisher
Interview

Web 2.0, Open-Source-Projekte, E-Books im EPUB-Format, das kommende HTML5 und CSS3 – was für Aussenstehende schnell unübersichtlich wird, ist für andere ganz normales Handwerk mit entsprechenden Werkzeugen. Webpublisher sind Fachleute für elektronische Publikationen. Was heisst das in der Praxis? Walter Lavina gibt Auskunft über seine Tätigkeit als Webpublisher.

Schwabe Magazin 02 2011