Schwabe

Die Flur- und Siedlungsnamen der Amtei Olten-Gösgen


Solothurnisches Namenbuch (Solothurnisches Namenbuch)
begründet von Rolf Max Kully

Solothurnisches Namenbuch
SONB 3: Jacqueline Reber (Hrsg.)
Die Flur- und Siedlungsnamen der Amtei Olten-Gösgen
2014. 1111 Seiten, 33 Abbildungen, 26 Karten, 30 Karten. Gebunden.
sFr. 168.- / € (D) 168.- / € (A) 173.-
ISBN 978-3-7965-3329-7
Die Flur- und Siedlungsnamen der Amtei Olten-Gösgen168.00


Die aktuellen und historischen Flur - und Siedlungsnamen der Amtei Olten-Gösgen


Das Solothurnische Namenbuch Band 3 versammelt alle Flur-, Siedlungs-, Strassen-, Gewässer- und Bergnamen der Amtei Olten-Gösgen. Auf eine geographisch-historische Beschreibung der Bezirke und der Stadt Olten sowie eine Darstellung der dialektologischen Eigenheiten des Gebietes folgen sprachwissenschaftlichen Erläuterungen zu Semantik und Etymologie der Namen, die zudem anhand von Belegen lokalisiert, dokumentiert und gruppiert werden.


Der dritte Band des Solothurnischen Namenbuchs enthält über 9000 aktuelle und historische Namen. Für diese wurden rund 61 000 handschriftliche, gedruckte, mündliche und kartographische, wissenschaftlich transkribierte Belege aller sechsundzwanzig Gemeinden der Amtei Olten-Gösgen zusammengetragen. Die Bearbeitung der Stadtgemeinde Olten war dabei eine neue Herausforderung, da städtische Namenlandschaften gegenüber ländlichen Gebieten durch eine andere Entstehungsgeschichte geprägt sind. Ergänzt wird das Namenmaterial durch eine Auswahl der im Untersuchungsgebiet belegten Besitzer- und Familiennamen. Die einzelnen Namenartikel sind analog zum zweiten Band Die Flur­ und Siedlungsnamen der Amtei Dorneck­Thierstein (2010) strukturiert: Zuerst folgen sprachwissenschaftliche Erläuterungen, in denen nach Möglichkeit der jeweilige Name erklärt bzw. gedeutet wird. In einer alphabetischen Namenliste sind die Flurnamen gemeindeweise auf- geführt, wenn möglich lokalisiert und mit einer Belegauswahl dokumentiert. Namen bzw. Namenerweiterungen, die in einer Gemeinde zusammengehören, sind jeweils zu einem Artikel zusammengefasst.


Eine geographisch-historische Abhandlung zu den beiden Bezirken und zur Stadt Olten sowie eine Untersuchung der dialektologischen Eigenheiten des Untersuchungsgebiets bilden den einleitenden Teil des Buches. Des Weiteren ist dem Namentext für jede Gemeinde eine Übersichtskarte angefügt, auf welcher aktuell belegte Flur-, Siedlungs- und Strassennamen abgebildet sind. Durch einen zweifach erstellten Index (alphabetisch und numerisch) sind die Flurnamen auf der Karte leicht zu finden.


Aus dem Inhalt




  • Geographisch-historischer Überblick



  • Dialektologischer Überblick



  • Namenteil A–Z



  • Gemeindekarten und Namenregister


Namenbeispiele: Bifang, Chatzengraben, Chilchmatt, Choliweid, Dränkifeld, Esterfeld, Gheid, Gugen, Heuel, Lilachen, Luegisland, Meisenhard, Mötschen, Rishalden, Rütacker, Schachenacker, Schützenmatt, Spitzrüti, Sunnhalde, Tannwald, Teufengraben, Zelgli


    

Jacqueline Reber, Dr. phil. I, geb. 1981 in Luzern, Studium der Germanistik, Neueren Allgemeinen Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Basel; Mitarbeit am Solothurnischen Namenbuch seit 2008, interne Leitung seit 2010; Forschungsschwerpunkte Namenkunde, Geolinguistik und Dialektologie.  

„Die vorliegende Arbeit verdient große Anerkennung wegen ihrer Bestandaufnahme in einer sich rasch ändernden Flurnamenwelt; sie ist eine Dokumentation von bleibendem Wert, sowohl für das Fachpublikum als auch für den interessierten Laien.ˮ Das Markgräflerland, Elmar Vogt, 30. August 2016.