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Die vier Doppelbände bieten auf über 4800 Seiten die umfassendste Gesamtdarstellung der europäischen Philosophie des 17. Jahrhunderts. Behandelt werden neben den grossen Denkern der Epoche – von Campanella über Hobbes zu Grotius und Pufendorf, von Galilei zu Newton, von Gassendi, Descartes und Pascal, zu Spinoza, Bayle, Locke und Leibniz – die philosophischen Schulen, Richtungen und Auseinandersetzungen jenes spannungsreichen Jahrhunderts zwischen Spätscholastik und Frühaufklärung.
Band 1: Allgemeine Themen, Iberische Halbinsel, Italien
Herausgegeben von Jean-Pierre Schobinger
1998. 2 Halbbände. LXIII, 1142 Seiten. Leinen
Band 2: Frankreich und Niederlande
Herausgegeben von Jean-Pierre Schobinger
1993. 2 Halbbände. XXXIII, 1144 Seiten. Leinen
Band 3: England
Herausgegeben von Jean-Pierre Schobinger
1988. 2 Halbbände. XXXIV, 874 Seiten. Leinen
Band 4: Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation, Nord- und Ostmitteleuropa
Herausgegeben von Helmut Holzhey und Wilhelm Schmidt- Biggemann unter Mitarbeit von Vilem Mudroch
2000. 2 Halbbände. XXIV, 1507 Seiten. Leinen
Autoren/-innen
Die Beiträge wurden einem internationalen Team renommierter Fachgelehrter verfasst, darunter Wolfgang Bartuschat, Olivier Bloch, Paul Richard Blum, Reinhard Brandt, Laurence W. B. Brockliss, Paolo Casini, Vittor Ivo Comparato, Helmut Holzhey, Elisabeth Labrousse, Thomas Leinkauf, Henry Méchoulan, Jean Mesnard, Vilem Mudroch, Zbigniew Ogonowski, Gianni Paganini, Enrique Rivera de Ventosa, Geneviève Rodis-Lewis, Wolfgang Rother, Wilhelm Schmidt-Biggemann, Winfried Schröder, Peter Schulthess, William R. Shea, Walter Sparn, Cesare Vasoli, Simone Zurbuchen.
Das Meer des Wissens ist längst nicht mehr auszutrinken; es zur Gänze in die Datenbanken am Rand der Internet-Autobahn umzulagern, wie Moderne vorschlagen, ist auch kaum praktikabel. Was in einem Werk wie dem vorliegenden an Verarbeitung geleistet ist, nicht nur durch Mengen von Informationen, sondern durch geistige Ordnung, so dass der Zugang zum Detail der Überlieferung und zu ihren Grundlagen für den Spezialisten wie für den allgemein Interessierten gebahnt ist, bleibt grossen Dankes wert.
Walter Burkert (Neue Zürcher Zeitung)
Der […] neue Ueberweg ist zweifellos ein Meilenstein in der Forschung zur Philosophie des 17. Jahrhunderts. Da er von einem weiten Philosophiebegriff ausgeht und sämtliche philosophiehistorische Strömungen berücksichtigt, stellt er nicht nur für den Philosophiehistoriker ein unentbehrliches Arbeitsmittel dar. Auch für Literatur-, Theologie- und Wissenschaftshistoriker ist er eine Fundgrube.
Dominik Perler (Theologische Literaturzeitung)
Realien, Hilfsmittel und Forschungsstand sind von Kennern so präsentiert, dass die Informationen die philosophische Arbeit anregen, ohne sie vorwegzunehmen und die Lieblingsmeinungen der Autoren objektivistisch als Wahrheit zu insinuieren.
Norbert Fischer (Theologie und Glaube)