Schwabe

Warum das Leben weitergeht


Peter Lude / Fritz Vischer / Mechtild Willi Studer (Hrsg.)
Warum das Leben weitergeht
Auch im Alter und mit Behinderung
Mit Einschränkungen Lebendigkeit und Lebensfreude bewahren.
2014. 279 Seiten, 15 Abbildungen in Farbe. Gebunden.
sFr. 45.- / € (D) 38.- / € (A) 39.-
ISBN 978-3-03784-045-0
Warum das Leben weitergeht45.00


Lebensbejahung auch unter schwierigen Umständen

«Warum das Leben weitergeht» ist eine Einladung und Hilfestellung, die Beschwerden des Alters etwas gelassener anzugehen. In dieser Hinsicht haben Menschen mit Querschnittlähmung, denen der Alltag beständig grosse Hindernisse in den Weg stellt, viel zu sagen. Dieses Buch gibt ihnen in Form von Fachbeiträgen und Interviews eine Sprache.

Der immense Erfahrungsvorsprung von Menschen mit Querschnittlähmung im Umgang mit massiven Einschränkungen, wie sie auch im Alter auftreten können, soll anderen zugänglich gemacht werden. Aus dem Lebenswissen dieser Menschen lässt sich ein breiter gesellschaftlicher Nutzen ziehen.

Wenn sich jemand nach der Lektüre dieses Buches lebendiger fühlt als zuvor, dann hat das Buch seine Aufgabe erfüllt, etwas von dem Geheimnis zu vermitteln, was echte Lebendigkeit ausmacht.  

Die Herausgeber

Peter Lude, Dr. phil., Fachpsychologe für Psychotherapie FSP, querschnittgelähmt seit 1984

Fritz Vischer, Texter und Redaktor, Bankkaufmann, querschnittgelähmt seit 1977

Mechtild Willi Studer, Leiterin Pflegemanagement Schweizer Paraplegiker-Zentrum, Nottwil  

„Hätte ich noch eine Praxis, würde ich das Buch im Wartezimmer auflegen, als Anregung – besonders für ältere Leute – es selbst zu kaufen.“
PrimaryCare, Benedikt Horn, August 2014 

Man kann aus diesen Beiträgen viel erfahren über die Geheimnisse der Lebendigkeit, man wird sich aber auch gewahr, dass jeder Lern- und Veränderungsprozess individuell ist. Es gibt Aussagen die in jeder Lebensgeschichte auftauchen, die man unter den «Anleitungen zu Glück und Lebendigkeit» aufführen könnte, wie zum Beispiel den Humor, die Fähigkeit zu relativieren, die Erwartungen an das Leben den gegebenen Umständen anpassen, die (unerwünschten) Veränderungen kreativ nutzen und Neues entstehen lassen, das Beste herausholen aus dem , was noch vorhanden ist, loslassen, geistige Freiheit und Unabhängigkeit erlangen… Das sind Erfahrungen ̶ sie müssen aber gemacht, erarbeitet und erlebt werden.
Handicapforum, Barbara Imobersteg, 1. Dezember 2014